Die beliebtesten Katzenrassen in Deutschland

 

Momentan leben über 8 Millionen Katzen in deutschen Haushalten, so hat das Haustier Katze den Hund in der Tieranzahl auf den Platz 2 in eutschland verdrängt!

Und jährlich werden für diese Schmusetiger beinahe 2 Milliarden Euro für Katzenfutter, Katzeneinstreu und Katzenbedarfsartikel ausgegeben. Nicht mitgezählt werden hier die Ausgaben für den Tierarzt und Tiermedikamente.

 

Vom IVH, dem Verband Heimtierbedarf e.V., wurde eine Beliebtheitsskala für die beliebtesten Katzenrassen aufgezählt. Hier in der Reihenfolge von oben nach unten die 10 beliebtesten Katzenrassen kurz vorgestellt.

 

 

1. Die Europäisch Kurzhaar Katze

 

Man sagt dieser Katzenrasse eine aussergewöhnliche Robustheit nach. Die Europäisch Kurzhaar haben eine hohe Lebenserwartung. Mit ihrem kräftigen Körperbau nimmt sie eine Sonderrolle ein. Hübsch sind die unterschiedlichen Fellzeichnungen bei dieser Rasse. Alle natürlichen Farben mit oder ohne Kombination von weiß sind möglich, von getigert über gestromt und mehrfarbig.

Als intelligente Familienkatze spielt sie gerne und ist recht verschmust. Gut tut ihr regelmäßiger Freigang, denn dort fühlt sie sich ausgesprochen wohl.In der Wohnung sollte die Gelegenheit eines ungestörten Ruheplatzes geboten werden. Gerne hat sie aber einen Spielgefährten, da sie sehr lebhaft sein können.

 

2. Die Maine Coon

 

Die Katzenrasse punktet mit der Größe und dem Gewicht, die Maine Coon ist die größte und auch schwerste Katzenrasse der Welt. Ursprünglich kommt sie aus dem Norden Amerikas. Erst mit 3 Lebensjahren ist sie ausgewachsen! Lustig, dieser Riese mit seinen teilweise vorhandenen Luchspinsel.

Ein ausgewachsener Kater kann über 10 Kilogramm kommen, doch keine Angst, durchschnittlich sind 6 bis 9 Kilogramm üblich 😉

Gerne wird sie als erste amerikanische Clownkatze bezeichnet wegen ihres verspielten Verhaltens. Dabei ist aber keine Türklinke oder Wasserhahn vor ihr sicher. Insgesamt weniger die Kuschelkatze, mehr der zurückhaltende Kumpeltyp, der sein Frauchen oder sein Herrchen gerne auf Schritt und Tritt verfolgt um zu spielen.

 

3. Die Britisch Kurzhaar

 

Die ideale Familienkatze, unkompliziert und angepasst an die unterschiedlichsten Familiensituationen. Ob ein Singlehaushalt oder eine Großfamilie, die ruhige Britisch Kurzhaar ist eine Katzenrasse, die mit allem zurecht kommt. Ihr gefallt das Leben als Einzelkatze fast ebenso wie einen vierbeinigen Spielkameraden.

Alerdings liebt diese Katzenrasse auch die Unabhängigweit. Sie will auch einmal alleine herumstromern und nicht immer ihre Zeit auf dem Arm ihres Halters verbringen.

 

4. Die Perserkatze

 

Eine etwas anspruchsvollere Hauskatze? Hinter dem Plüsch Image versteckt sich allerdings eine charakterstarke Haustierrasse die auch weiß, wo es für sie langgeht. Weiche lange schicke Haare  verführen zu einer Täuschung, die Perserkatze ist intelligent und willensstark…. und dazu noch recht anspruchsvoll bei der Ernährung, nicht alles was ihr vorgesetzt wird wird ihr schmecken.

 

Die richtige Fellpflege ist auch nicht zu unterschätzen in punkto Zeitbedarf, da ist viel Zeit und auch Geduld gefragt, aber der richtige Katzenliebhaber nimmt dies ja gerne in Kauf. Die Perserkatze ist eine ideale INDOOR Katze, lieber beobachtet sie das Leben im Garten vom warmen Zimmer auf der Fensterbank aus.

 

5. Die Siamkatze

 

Die Siamkatze ist nicht die ideale Einsteigerkatze. Elegant, charmant und noch dazu intelligent, das kan einen Katzenbesitzer schon einiges abfordern. Dazu haben Siamkatzen einen sehr eigenwilligen Charakter. Sie sucht sich in der Eigentümerfamilie gerne ihren persönlichen Liebling aus, dieser sollte dann aber auch seine Aufmerksamkeit nur ihr zukommen lassen.

Schon mal etwas von Eifersucht bei Haustieren gehört? Mit einer Siamkatze kann das auch recht schnell zu einem Eifersuchtsdrama werden 😉  . Diese Katzenrasse sollte man auch daher nicht einzeln halten.

Lärmempfindliche Nachbarn sollte man auch nicht haben, denn diese schnurrenden Lieblinge zählen nun einmal nicht zu den Leisetretern unter den Stubentigern.

 

6. Die Norwegische Waldkatze

 

Mit ihren sanften Gurrlauten könnte man fast meinen, dass diese Katzenrasse zu den sprechenden Haustieren gehört. Bei vielen Katzenrassen sind nur die Katzenwelpen verspielt, bei der norwegischen Waldkatze bleibt der Spieltrieb bis ins hohe Alter als Seniorenkatze erhalten.

Die Norwegische Waldkatze lieb engen Umgang mit allen Familienangehörigen, neben regelmäßiger intensiven Fellpflege darf also auch die Schmusestund, wobei es auch gerne 2 und 3 Stunden werden können. Gut daß sich diese Katze auch in Großfamilien mit Kindern wohlfühlt, aber auch der Ein-Personen-Haushalt ist ihr bei intensiver Zuwendung ausreichend. Und, sie ist eine Katze, die sich auch in einem Hundehaushalt durchaus wohlfühlen kann.

 

7. Die Heilige Birma

 

Obwohl die Heilige Birma auch ein schönes und auch längeres Haarkleid sein Eigen nennt, tägliche Fellpflege muß nicht immer sein. Diese ausgesprochen gutmütige Familienkatze ist rundum pflegeleicht. Nur Einsamkeit schätzt sie nicht, wenn man sich nicht rund um die Uhr um diese Katze kümmern kann, dann sollte man einen passenden Artgenossen mit dazunehmen, frei nach dem Motto, eine Heilige Birma kommt selten alleine.

Nur nicht mit der Burma-Katze verwechseln. Birmakatzen sind Teilalbino mit starhlenden blauen Augen. Optisch eine Mischung aus Siamkatze und Perserkatze.

 

8. Die Ragdoll

 

Ja, ist es ein Plüschtier, das da auf dem Sofa liegt oder eine lebende Hauskatze? Hier kann man eine sanfte und gutmütige und ausgesprochene ruhige Wohnungskatze bei ihrer Lieblingsbeschäftigung kennenlernen.

Doch nicht täuschen lassen, auch eine bequeme Ragdoll kann einmal in Spielelaune kommen, aber um seine Vasen und Blumentöpfe braucht man keien Angst bekommen, denn sie bewegt sich gekonnt geschmeidig und bleibt immer aufmerksam.

Wer weiss schon, dass die Zuchtlinie in Kalifornien mit der Urmutter Josefine startete? Die “Stoffpuppe” der Ann Baker. Die original Baker`s Ragdolls waren sogar ” patentiert “.

 

9. Die Kartäuserkatze

 

Eine recht unaufdringliche Hauskatze ist die Kartäuserkatze. Mit ihrer Gelassenheit passt sie gut in einen ruhigen Haushalt ohne Stress und Hektik. Eines mag die Kartäuserkatze nämlich garnicht und das ist Lärm in jedweder Ausprägung, auf Lärm reagiert sie empfindlich.

Man kann sie als echte Wohnungskatze bezeichnen, ihr Bewegungsdrang ist nicht hoch ausgeprägt. So gesehen paßt sie auch gut in eine Stadtwohnung ohne Freigang, nur etwas Balkon zum Liegen und Beobachten, ideal für ihr bedächtiges Wesen.

Die echten Kartäuserkatzen werden auch als Chartreux d`Europe bezeichnet. Die Chartreux ist eine recht alte Katzenrasse. In der moderneren Zuchtlinie steckt aber wieder mehr Britisch-Kurzhaar Katzen mit drin.

 

10. Die Bengalkatze

Zu guter letzt die Bengalkatze. Ein Muskelpaket mit langen und kräftigen Hinterbeinen. Sie wird auch als Leopardkatze bezeichnet. Die Wildkatze kommt in Südostasien vor und ist deutlich größer wie die Bengalhauskatze.

Die Bengalkatze als Haustier entstammt einer Einkreuzung von Bengalkatern mit Hauskatzen. Gesucht waren etwas wildere Katzen vom Aussehen her und das war gelungen. Dennoch sind Bengalkatzen als Hauskatzen keine reinen Wohnungskatzen!

Sie habne eine enorme Sprungkraft! Und was für Katzen selten ist, sie sind nicht wasserscheu. Wichtig ist, dass man die Bengalkatze keinesfalls alleine hält. Ein eigener Raum mit einem großen Kratzbaum und viele Klettermöglichkeiten müssen sein.

 

 

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